Volume 2 - Aromatische Kräuter aus unserem Garten
- 27. Mai
- 2 Min. Lesezeit
In dieser zweiten Ausgabe der aromatischen Kräuter möchten wir etwas näher auf die Teekräuter eingehen.
Zu den Teekräuter gehören so bekannte Pflanzen wie Pfefferminze, Gold- und Zitronenmelisse, Verveine und Salbei. Mit ihnen lassen sich herrliche Getränke, heisse wie kalte, in verschiedensten Geschmacksrichtungen kreieren. Tees sind gesund und greifen vorbeugend oder heilend in unseren Kreislauf ein.

Standort
Die meisten Tee-Kräuter bevorzugen einen sonnig bis halbschattigen, warmen und mässig feuchten Standort, möglichst windgeschützt. Wichtig ist ein humoser, durchlässiger Boden, um Staunässe zu vermeiden.
Pflege
Tee-Kräuter sind sehr genügsam, wenn ihnen der Standort zusagt und sie etwas gepflegt werden. Die regelmässige Ernte regt die Pflanzen wegen des Rückschnitts zum Neuwachstum an, am besten erntet man immer ganze Triebspitzen und nicht einzelne Blätter, dies sorgt für buschige, kräftige Pflanzen. Kräuter in Töpfen müssen häufig kontrolliert und bei Bedarf gegossen werden. Praktisch sind die guten alten Tontöpfe, denn sie speichern Feuchtigkeit und regulieren die Temperatur in der Erde. Einige Teekräuter wie beispielsweise Minze oder Melisse haben ein teils invasives Verhalten, weshalb eine Pflanzung im Gefäss sinnvoll ist.

Erntespass ohne Ende
Die Ernte ist kurz vor der Blüte am sinnvollsten, dann sind die ätherischen Öle am intensivsten. Am Vormittag, sobald der Morgentau weg ist, wird geschnitten und verwertet.
Kräuter lassen sich erstens praktisch übers ganze Jahr und zweitens erst noch ausserordentlich vielseitig verwenden. Neben dem Frischverzehr ist auch die Konservierung durch Trocknen, Einfrieren oder Einlegen möglich. So bereiten sie uns ein weiters Mal in der kühlen Jahreszeit eine Freude, wenn wir mit unseren Gedanken noch einmal durch unsere Kräuter schnuppern und uns auf die nächste Saison freuen dürfen.

Sommerlicher Durstlöscher
Einige Triebe von Minze, Melisse oder Verveine in die Karaffe geben, ergänzen mit etwas Süsskraut (auch Stevia genannt – natürliches Süssmittel) sowie Zitronen- oder Limettenschnitze, bei Bedarf noch Eiswürfel hinzugeben, mit frischem Wasser auffüllen und etwas stehen lassen – fertig ist der praktische Durstlöscher, und erst noch eine Augenweide.
Mehr als nur Küchenkräuter
Minze, Melisse und Co. Sind nicht nur kulinarisch und heilkundlich vielseitig, sondern auch ökologisch wertvoll. Ihre Blüten locken eine Vielzahl an Bestäubern wie Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge an – wenn man sie blühen lässt. Damit tragen diese Kräuter aktiv zur Förderung der Biodiversität bei.

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